Das alte Offizierskasino

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Nach dem Fall des Napoleonischen Reiches diente Quedlinburg wieder als Garnison deutscher Soldaten bis zum 2. Weltkrieg. Das 7. Kürassier- Regiment war von 1817 bis 1914 hier vorwiegend stationiert.

    

1904 besuchte Paul von Hindenburg als Befehlshaber des 4. Armeecorps von Magdeburg die Stadt im Zuge eines Großmanövers. Bei Fritz von Dippe war Hindenburg ein gern gesehener Gast. Dieser leitete mit seinem Bruder das bis dahin bedeutenste Saatzuchtunternehmen der Welt und war mit wirtschaftlichem Hintergedanken sehr an der stetigen Stationierung von Soldaten in Quedlinburg interessiert.

             

  Der Waterloo-Platz (heute Stauffenbergplatz) verdankt seinen Namen dem 2. Bataillon des 165. Infanterie Regiments von Goslar, welches glorreich an der Schlacht von Waterloo teilgenommen hatte.

             

             

             

             

             

             

             

             

             

             

Die Stadt stellte 3 Millionen Goldmark und das Areal zum Bau einer neuen Kaserne. Die Kasernenanlage bestand aus vier Mannschaftsgebäuden, zwei Familiengebäuden, einem Kammergebäude, zwei Wirtschaftsgebäuden, einem Stabsgebäude, einer Garnisonswaschanstalt, einem Offizierskasino sowie vier Latrinenhäusern und einem Exerzierhaus mit Ställen. Im Offizierskasino am damaligen Waterlooplatz wohnten die dem Feldwebel unterstellten Offiziere mit ihren Familien.


Dieses Bild gehört zur anderen Reise durch Quedlinburg, in der "Schönheiten" optisch vorgestellt werden!

 

 Fotodokumentationen

Quedlinburg, den 22. September 2010,

Bilder vom 28.08.2009 by Y. Schott